Apostelkirche

Gerbrunn
Jahreslosung für 2017:
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.

[ Hesekiel 36,26 ]
Losung zum
Donnerstag, 19.10.2017
HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.
Psalm 92,6
Lebt verwurzelt und gegründet in Jesus Christus und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und voller Dankbarkeit.
Kolosser 2,7
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
⇒  © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
Weiteres ⇒ www.losungen.de
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Die nächsten
Termine

► Weitere
Heute
um 19:30 Gemeindeabend zur Reformation
„2017 gemeinsam unterwegs:
Vom Konflikt zur Gemeinschaft“
9:30 - 11:00 Krabbelgruppe
Morgen
um 20:00 Kirchenvorstandssitzung
größtenteils öffentlich

ACHTUNG! Ab Oktober veränderte Büro- und Sprechzeiten!

Nachdem sich die Zeiten des Religionsunterrichts von Pfarrer Riedel in diesem Schuljahr wieder geändert haben, können wir ab Oktober mit den Büro- und Sprechzeiten wieder auf den gewohnten Freitag zurückgehen. Das bedeutet:

  • Öffnungszeiten Pfarrbüro:
    Mo 15.00 - 17.00 Uhr (Winterhalbjahr)
    Fr 9.30 - 12.30 Uhr
  • Sprechzeiten Pfr. Riedel:
    Fr 11.30-12.30 und nach Vereinbarung (Tel. 700648)
Nächstes Jahr ist Kirchenvorstandswahl. Haben Sie vielleicht Lust, zu kandidieren? Sprechen Sie mich an! Pfr. J. Riedel

Auf ein Wort:
Fische
Liebe Gemeinde,
manchmal sieht man sie noch am Heck von Autos: Einfarbige oder bunte Fischaufkleber, oft in schlichter Pinseltechnik gestaltet. Und der Eingeweihte weiß: Aha, hier ist ein Christ unterwegs. Nicht jeder weiß dagegen, dass der Fisch schon in der Antike ein Geheimzeichen der Christen war, besonders in Verfolgungszeiten genutzt, um Glaubensgeschwister erkennen zu können. Warum gerade der Fisch? Weil die Buchstaben im griechischen Wort für Fisch „Ichthys“ ein klares Glaubensbekenntnis abgaben: „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter“.
Auch heute werden Christen in vielen Ländern verfolgt und in den Untergrund gedrängt. Nicht so bei uns in Deutschland. Trotzdem geraten sie mehr und mehr in eine Minderheitensituation. Wenn ich sonntags gegen Zehn zum Gottesdienst gehe, grüßt mich freundlich der Nachbar, der im Garten arbeitet. Weiter unten die Straße befestigt gerade einer die Fahrräder auf seinem Auto. Aus manchen geöffneten Fenstern dringt der Geruch von Angebratenem. Ein Jogger überholt mich. Vor vielen Fenstern sind die Rolläden noch heruntergelassen. In die Kirche wollen sie alle nicht.

Sie kämen gar nicht auf die Idee, da hin zu gehen. Wie kommt das? Es ist kein böser Wille. Sie wissen einfach nicht, warum sie da hin sollten. Und vor allem leuchtet ihnen genau das nicht mehr ein, was der Fisch aussagt: Gott wird Mensch und rettet die Menschen? Nettes Märchen, das nur noch ein paar völlig Weltfremde für bare Münze nehmen können.
Das ist der Grund. Nicht, dass wir keine guten Angebote bei Kirchens hätten und keine nette Menschen wären. Es hilft auch nichts, wenn wir uns Arme und Beine ausreißen und noch mehr tolle Events vom Zaun brechen.
„Profil und Konzentration“ heißt die neueste Strategie der Landeskirche angesichts schwindender Mitgliederzahlen. Das könnte - falls gut umgesetzt - tatsächlich ein Weg sein: Konzentration auf das Wesentliche. Auf was? Auf die Ermöglichung zur Begegnung mit Menschen, die tatsächlich noch Hoffnung über den Tod hinaus haben und erfahren haben, wie befreiend es ist, die Sorge um dieses Heil Gott zu überlassen und sich nicht selbst durch gute Taten oder anstrengende Yoga-Übungen erarbeiten zu müssen.
Konzert