Seit vielen Jahren gibt es schon die Tradition, eine gereimte Predigt am Faschingssonntag zu hören. In diesem Jahr war es am 15. Februar wieder so weit. Erarbeitet und in Reimform gebracht wird sie von unserer Prädikantin Dr. Christiane Konrad, die sich jedes Jahr einen neuen Bibeltext des Sonntags für die Predigt vornimmt. In liebevoller Kleinarbeit werden schon lange im Voraus Strophen gereimt und Kehrverse gedichtet, die dieses Jahr sogar von den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern mitgesprochen werden konnten. Der Kehrvers lautete: „Es bleiben Hoffnung, Glaube, Liebe, wobei die Liebe das Größte bliebe“ (Nach 1. Kor., 13. Kap.). Aufmerksam folgte die Gemeinde der gereimten Predigt, die von Prädikantin Dr. Konrad wie immer mit der Karnevalskappe auf dem Kopf vorgetragen wurde.
Ansonsten ist der Ablauf des Gottesdienstes „normal“, nur eine Besonderheit gibt es noch. Da die christliche Hoffnung auf das Himmelreich gerichtet ist, singen wir im Fastnachtgottesdienst immer als Schlusslied: „Wir kommen alle in den Himmel (Kurt Feltz, Jupp Schmitz, 1952). Da darf dann auch einmal im Jahr in der Kirche mitgeschunkelt und dem Organisten applaudiert werden. Und schwungvoll ging es dann ins Foyer zum erweiterten Kirchenkaffee, wo mit Krapfen die Fastnachtstimmung weitergetragen wurde. Vielen Dank dafür unseren Helferinnen aus dem Kaffeeteam.
Also, liebe närrische Christen, jetzt schon vormerken: Am 7. Februar 2027 ist es wieder soweit. Helau.
Christiane Konrad
Steffen Siegel