Der Apostelbrief

Winter 2023
Voriger Apostelbrief
Herbst 2022
Nr. 148
Nächster Apostelbrief
Frühjahr 2023
Beliebigen Apostelbrief wählen ...
1997:

1998:

1999:

2000:

2001:

2002:

2003:

2004:

2005:

2006:

2007:

2008:

2009:

2010:

2011:

2012:

2013:

2014:

2015:

2016:

2017:

2018:

2019:

2020:

2021:

2022:

2023:
148

2024:

Gottesdienstliche Vielfalt

Das Alleinstellungsmerkmal einer Kirchengemeinde, das, was sie von anderen Institutionen, Trägern und Vereinen unterscheidet, ist ihr gemeinsamer Glaubensgrund im Dreieinigen Gott und die darauf antwortende spirituelle Gemeinschaft, schlicht: der Gottesdienst. Regelmäßig, wöchentlich – unsere Hauptveranstaltung. In ihren Formen, Orten und Zeiten aber so vielfältig möglich, wie die Menschen vielfältig sind, die sie besuchen. So hat der Minigottesdienst für Familien mit Kleinkindern seinen Neuanfang in enger Zusammenarbeit mit der KiTa und sogar dort in den Räumlichkeiten genommen: einmal im Monat feiern wir dort Freitagnachmittag, Kinder und Eltern miteinander, anschließend gibt es beim Kaffeetrinken die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Kinder im Grundschulalter sind nach wie vor zu dem gewohnten Format des Kindersonntags in die Apostelkirche eingeladen, ebenfalls monatlich von 9:30 Uhr bis 11:45 Uhr. Lea Zepter sammelt gerade ein Team aus Erfahrenen und Neueinsteigern um sich, die gemeinsam schauen, wozu sich Kinder in unserer Gemeinde einladen lassen möchten.

Wenn Sie an Einladungen zu diesen Gottesdiensten interessiert sind, schreiben Sie mich gerne an (lujia.rnocadkleb.de ).

Und was ist mit dem Sonntags-Gottesdienst für alle anderen?

Der Kirchenvorstand hat sich im November einen Tag lang Zeit genommen, um über den Gottesdienst nachzudenken. Wir haben Liturgie und Abendmahl unter die Lupe genommen, haben uns Gedanken darüber gemacht, welcher Rahmen uns hilft, gut mit Gott ins Gespräch zu kommen und ihn angemessen anzurufen. Wichtige Hinweise dazu liefern auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Gottesdienstbeobachtungen. Künftig variieren wir die liturgischen Teile behutsam und angemessen und freuen uns, wenn das bei der feiernden Gemeinde auf Resonanz stößt. Das Abendmahl werden wir vorläufig weiter in der Form mit Einzelkelchen feiern.

Schwerer als mit den inhaltlichen Entscheidungen haben wir uns aber mit der Frage getan, welcher Gottesdienst zu welcher Uhrzeit am Sonntag passend wäre: Öfter mal Abendgottesdienste mit weniger Liturgie und anderer Predigtform? Hin und wieder Familien-gottesdienste, z.B. um elf Uhr? Endlich mal wieder eine frühere Gottesdienstzeit, vielleicht sogar 9:30 Uhr, damit das Essen rechtzeitig auf den Tisch kommt? Oder ist doch 10:00 Uhr die ultimative Gottesdienstzeit? Wir haben beschlossen, auszuprobieren und uns ins Gespräch mit der Gemeinde, also auch mit Ihnen zu begeben. Sagen Sie uns, wann Sie Zeit für Gott haben. Lassen Sie uns wissen, welche Form des gemeinsamen Gebets Ihnen gut tut.

Der Kirchenvorstand bleibt an diesem Thema dran – so lange bleibt die „krumme“ Gottesdienstzeit 10:45 Uhr, ein Zeichen, dass sich da was tut.

Julia Conrad