Der Apostelbrief

Dezember 2016 - Januar 2017
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Evangelisches Profil in unserer Kindertagesstätte

Liebe Leser und Leserinnen des Apostelbriefes,

das Kitajahr 2016/17 ist mittlerweile drei Monate alt und viel Schönes haben wir aus evangelischem Blickwinkel schon erleben dürfen.

Mir wurde das bewusst, als ich auf einer Leiterinnenkonferenz mich mit dem Gedanken auseinandersetzte, wo sich in unserer Kita das evangelische Profil abbildet... Denn genau dieser Gedanke wird im Frühjahr 2017 aufgrund des Lutherjubiläums ins Zentrum rücken.

Und deshalb möchte ich an dieser Stelle aufzeigen, wie wir unser evangelisches Pofil im Sinne unseres Leitbildes:

  • „Sich von Gott angenommen fühlen
  • Achtsam dem Nächsten und der Natur begegnen
  • Mit Lebensfreude seinen Weg gehen“

gestalten und zusammen mit den Kindern wichtige Momente in der Einrichtung erleben.

So stand zunächst die Eingewöhnung der neuen Kinder im ganzen Haus im Mittelpunkt des Geschehens. Freudig von den PädagogInnen erwartet zu werden, Vertrauen zu Ihnen aufzubauen, so sein zu dürfen, wie man ist und die Zeit zu bekommen, die man für diesen Prozess braucht... All das steht für den ersten Teilsatz „Sich von Gott angenommen fühlen“, den wir den Kindern vorleben.

Die Geschichte der Kindersegnung erlebten die Krippenkinder, und alle Kinder der Einrichtung wurden von Herrn Riedel gesegnet. Schon die Jüngsten machen hier wichtige spirituelle Erfahrungen, die ihnen zeigen, dass sie von Gott angenommen sind.

„Achtsam [dem Nächsten und] der Natur begegnen“ wurde Anfang Oktober während der Erntedankfeier (vielen Dank an die Eltern für die Erntegaben!) zunächst in der Kita und dann noch im Familiengottesdienst spürbar, der von den einigen Kindergartenkindern durch ein Anspiel bereichert wurde.

KiTa

„Achtsam dem Nächsten [und der Natur] begegnen“ wurde den Kindern wieder in der Martinslegende bewusst. Nicht einfach unachtsam an denen vorbei gehen, die nichts haben. Direkt vor unserer Haustür mussten wir einen Obdachlosen auf einem Spaziergang zwischen Obstbäumen am Wegrand übernachten sehen ... Und schnell kann und muss eine Mehrzweckhalle für Menschen in Not offen sein ...

Wenn wir dies mit den Kindern leben, sie mit ihren Wünschen, Bedürnissen und individuellen Besonderheiten ernst nehmen und begleiten, werden wir es in einer erziehungspartnerschaftlichen Beziehung mit den Eltern schaffen, dass das Kind „Mit Lebensfreude seinen Weg gehen“ kann.

Eine schöne Zeit wünscht Ihnen
Susanne Schlechtweg-Herpich
und das Kita-Team