Apostelkirche

Gerbrunn
Jahreslosung für 2017:
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.

[ Hesekiel 36,26 ]
Losung zum
Dienstag, 25.4.2017
Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend.
Psalm 84,11
Jesus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10,9
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
⇒  © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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Termine

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Heute
um 19:15 Konfirmandenkurs
20:15 - 21:45 Ökumenischer Chor
9:30 - 11:00 Krabbelgruppe
Morgen
um 19:30 Bibelgesprächskreis »Gemeinsam unterwegs«
Thema: „Bist du es?“
Texte aus dem Matthäusevangelium
Aus dem aktuellen Apostelbrief:
Rechtsextrem? Wir doch nicht!
In ihrem Papier „JA zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes - Nein zum Rechtsextremismus“ hat sich die evangelische Landessynode eindeutig gegen rechtsradikale Haltungen positioniert. Rechtsextremismus ist mit dem Evangelium nicht vereinbar, wird da mit aller Deutlichkeit gesagt. „Gut so“, meinen viele von uns. Weil wir uns nicht betroffen fühlen. Rechtsextrem - das sind irgendwelche Wehrsportgruppen, Neonazis oder die rechten Ränder der AfD. Aber nicht wir.
Doch was ist Rechtsextremismus? Das Papier sagt: Jegliche Form der „gruppenbezogenen Menschenunfreundlichkeit“. Und plötzlich spüren wir, dass wir doch nicht immun sind gegen solches Denken und Fühlen.
Haben wir nicht auch schon heimlich gedacht: „Sollen sie doch wieder heim gehen“, wenn Migrantengruppen gegen irgendetwas protestiert haben?
Oder wenn sie nicht in allen Bereichen ihre Lebensweise durch unsere ersetzen wollen?
Manchmal ist schon der Sprachgebrauch verräterisch. Wenn man etwa sagt: „Den Russen ist nicht zu trauen“. Oder „Die Polen klauen“. Wie schnell wird behauptet „Ausländer sind krimineller als Deutsche“ - was sich mit der Kriminalstatistik überhaupt nicht belegen lässt. Oder man sagt: „Wir lassen die ganzen Terroristen hier rein“ und stellt damit alle Flüchtlinge unter Generalverdacht.
Üben wir uns in der Nachfolge Jesu, der uns die grenzenlose Menschenfreundlichkeit Gottes gebracht hat. Und sie auch vorgelebt hat. Und überprüfen wir unseren Sprachgebrauch. Denn jede unfreundliche Tat beginnt mit dem unfreundlichen Gedanken (vgl. Mt 5, 22).
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